500 $ für einen Gorilla

Aber zum Glück im positivem Sinne, denn wenn jemand auf diese Weise mit Gorillas Geld verdient, haben diese Tiere eventuell eine etwas bessere Chance alt zu werden, der Kölner Stand Anzeiger berichtet:

Nur noch 720 Berggorillas soll es auf der Welt geben. Einige von ihnen leben im Kongo. Touristen zahlen bis zu 500 Dollar, um einmal einen Silberrücken zu sehen. Doch im Bürgerkrieg bleiben die Reisenden weg.

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Gorilla mit Glatze

Grade bei Shortnews entdeckt: Ein Gorilla-Männchen im Virunga National Park im Kongo ist der Liebling der Besucher. Die Kahlköpfigkeit ist kein Zeichen von Alter, denn der neunjährige Silberrücken kam bereits kahlköpfig auf die Welt.

Kadogo, was übersetzt „Kleiner“ heißt, lebt mit einer Familie von Berggorillas zusammen. Auch die Waldhüter finden keine Erklärung für dieses Phänomen. Man wundere sich schon, warum er der Einzige in dieser Wildnis ist, der so aussieht. Kadogo erinnere an einen alten Mann, wäre er ein Mensch.

Gorillas sind die größten Primaten, gelten als intelligent und teilen 98 bis 99 Prozent identisches Erbgut mit dem Menschen. Es ist sogar schon gelungen, einem Gorilla die Zeichensprache beizubringen. Quelle

Den englischen Ausgangsartikel kann man bei Mail Online nachlesen mit ausführlichen Bildmaterial!

Neue Gorillas gezüchtet *Update*

Wahrhaftig neue Gorillas beziehungsweise eine neue Gorilla Gattung wurde in den letzten 30 Jahren weltweit in Zoos gezüchtet. Dabei war der ursprüngliche Gedanke gar nicht verwerflich, doch durch den wilden Mix von zwei unterschiedlichen Gorilla Gattungen, ist es zu einer Mischgattung gekommen die aus Cross-River-Gorilla und westlichen Flachlandgorilla entstanden ist. Dies führt einerseits dazu, das diese Tiere niemals in der freien Wildbahn ausgewildert werden können und des Weiteren seien diese somit für den Artenschutz nutzlos.

Weitere Informationen gibt es im entsprechenden WELT ONLINE Artikel.

Update

Weitere Pressestimmen zur Problematik

R.I.P: Tam Tam aus Wuppertal

Wie die Westdeutsche Zeitung heute berichtet, ist der wuppertaler Gorilla Tam Tam im Alter von 38 Jahren gestorben. Nach einer regulären Zahnbehandlung unter Vollnarkose hätte er sich erstmal wieder ganz normal verhalten und wurde später leider tot aufgefunden. Der Wuppertaler Zoo hat eine genaue Untersuchung bezüglich der Todesursache in Auftrag gegeben.

Aktuelles Medienecho:

„W wie Wissen“: Menschenaffen

Gorilla-Waisenhaus in Kamerun Im Limbe Wildlife Center leben 16 junge Gorillas. Sie wurden durch die Jagd auf ihre Eltern zu Waisen, denn Wilderei und illegaler Tierhandel florieren in Kamerun. In Limbe werden sie aufgezogen in der Hoffnung, sie eines Tages wieder freizulassen. Doch die Aussichten sind nicht sehr vielversprechend. Denn auch der Lebensraum der Menschenaffen wird zerstört. Werden die jüngsten Gorillas in Limbe eines Tages die Chance auf ein Leben in Freiheit haben?

Der Retter der Affen Der Tierschützer Ofir Drori stellt mit seiner privaten Organisation LAGA und den Behörden Wilderern nach und deckt regelmäßig schwere Vergehen gegen den Tierschutz auf. Die Arbeit ist gefährlich. Seine Ermittler arbeiten verdeckt. Drori selbst sagt: „Das ist kein kleines Geschäft. Es steckt eine Mafia dahinter.“ Er hat viele Feinde, aber auch Freunde in der Regierung und bei den Behörden. Denn er ist nicht der einzige, der erkannt hat, dass der größte Feind der Natur Afrikas die Korruption ist.

WiZ: Menschenaffen Um gerade einmal drei Prozent unterscheidet sich das Erbgut des Orang Utans von unserem. In den Regenwäldern Indonesiens leben inzwischen weniger als 50.000 Tiere. Mit einem um nur 1,7 Prozent abweichenden Erbgut ist der Gorilla unser zweitnächster Verwandter. Am ähnlichsten ist uns der Schimpanse: Zu fast 98,8 Prozent stimmt unser Erbgut überein. Höchstens 300.000 Schimpansen leben noch im afrikanischen Urwald. Experten schätzen, dass er in 50 Jahren ausgestorben sein wird.

Wieviel Affe steckt im Menschen? In einem abgelegenen Teil Indonesiens traf ein Primatenforscher Orang-Utans, die etwas konnten, was Orang-Utans eigentlich nicht können: Sie benutzten – etwa zum Öffnen von Früchten – Werkzeuge. Eine weitreichende Entdeckung. So konnte erstmals nachgewiesen werden, dass soziales Lernen keine Errungenschaft unserer menschlichen Vorfahren war, sondern schon von Affen beherrscht wurde. Der Unterschied zwischen Affe und Mensch – er ist viel geringer als wir bislang dachten!

Menschenaffen, Plaudertaschen – Kommunikation der Primaten Gebrüll und gegenseitiges Lausen – weit mehr Umgangsformen bekommen Zoobesucher im Primatenhaus selten mit. Dabei kommunizieren die Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang Utans jeweils vielfältig miteinander; bisweilen sogar mit dem Menschen. Beides wird weltweit erforscht – auch, um herauszufinden, wie sich die menschliche Sprache entwickelt hat. Auch wenn die Stimmorgane von Menschenaffen nicht für unsere Sprache ausgelegt sind, ist Kommunikation dennoch möglich.

Sendetermin am 5. Juli 2009 um 17.03 Uhr im Ersten, Moderation: Dennis Wilms

Quelle