Titus mit 35 Jahren gestorben

Er war auch bekannt als der König der Gorillas, der 35-jährige Silberrücken Titus aus Ruanda. 20min.ch berichtet heute: Der wohl bekannteste Berggorilla der Welt ist tot. Der Silberrücken Titus, der «König der Gorillas», starb im Alter von 35 Jahren an Altersschwäche.

Foto: Gorilla Titus
Bild: AFP

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Gorilla wird Frechdachs

Die Onlineausgabe der Bildzeitung berichtet heute über den Nachwuchs von Gana und seiner prächtigen Entwicklung, denn zumindest scheint er sehr viel Lebensfreude in sich zu haben: Oh, oh – jetzt gibt’s Schimpfe von der Affen-Mama! Mit erhobenem Zeigefinger ermahnt Gorilla-Dame Gana (10) im Zoo Münster (NRW) den zweijährigen Thabo. Der freche Gorilla-Lümmel hatte Ganas sechs Wochen alte Tochter Claudia mit Stroh beworfen.

Foto: Nachwuchs von Gana

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politischer Sex

Tja auch in der Tierwelt geht es wohl nicht ohne Politik, geschweige denn ohne Sex. So haben nun Forscher nach einer dreijährigen Studie herausgefunden das unter anderem auch Gorilla Weibchen für ihre politischen Ziel Sex einsetzen.

So berichtet der standard.at heute: Von unseren allernächsten Verwandten – Schimpansen und Bonobos – ist schon länger bekannt, dass Sex für sie eine politische Komponente hat. Bonobos pflegen ihn in allen Spielarten, um Stress abzubauen und die Bindungen innerhalb der Gruppe zu stärken. Und im etwas aggressiveren Schimpansen-Umfeld paaren sich Weibchen auch außerhalb der Brunft oder sogar während der Schwangerschaft, um Verbündete zu gewinnen – nicht zuletzt auch um zu verhindern, dass ihre Jungen getötet werden: Promiskuität wiegt jedes Männchen in dem Irrglauben, es könnte der Vater sein.

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Das heutige Bild der Menschenaffen

Zum Glück hat sich in den letzten Jahrzehnten die Sicht auf die Menschenaffen zum positivem geändert und das damalige Monster, das bereits im ersten King Kong Film dennoch Gefühle zeigen durfte, ist heute endlich akzeptiert und wird respektiert.

Ein entsprechend ausführlichen und schönen Artikel dazu kann man heute in der WELT ONLINE lesen: Kurz vor Weihnachten 1956 bekommt der Columbus Zoo in Ohio ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Es ist schwarz, haarig und wiegt gerade mal eineinhalb Kilo: „Colo“, das erste in einem Zoo geborene Gorillababy, erblickt das Licht der Welt. Da ihre Mutter das Junge ablehnt, wird es von den Tierpflegern wie ein menschliches Kind mit der Flasche aufgezogen. Heute wiegt Colo etwa 90 Kilo, zählt 23 Nachkommen und ist mit 52 Jahren das älteste in Gefangenschaft lebende Gorillaweibchen weltweit. Ob Colo wohl weiß, wie sich die Sicht der Menschen auf sie und ihre Kollegen, die Schimpansen, Orang-Utans und Bonobos, im Laufe ihres langen Lebens verändert hat? Zu Colos Geburt dachten viele Menschen in der westlichen Welt beim Wort „Gorilla“ noch an das brüllende, wilde und furchterregende Wesen, das sie aus Filmen wie „King Kong“ kannten. Hartnäckig hatte sich dieses Bild seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehalten, einer Zeit, zu der europäische Naturforscher zum ersten Mal von Gorillas berichteten.

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Gorilla Artis ist nun ein Tierplastinat

Lang ist es her, als das damals 19-jährige Gorilla Artis aus dem Hannover Zoo, zur EXPO ertrank. Jetzt wurde ihm die letzte Ehre erwiesen im Auftrag der Wissenschaft. Artis ist nun ein Teil der imposanten Ausstelungsreihe Körperwelten von Gunther von Hagen.

So berichtet Nachrichten.ch heute: … Dieses imposante Tierplastinat ist ein Highlight der Ausstellung und eines der beeindruckendsten Präparate, das Gunther von Hagens geschaffen hat. Der Gorilla «Artis» gehört zur Art des westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla). Der Silberrücken ist ein ausgewachsenes Männchen, 200 kg schwer, 1,85 m gross, mit einem Brustum-fang von 1,55 m und einer Spannweite der Arme von 2,40 m. Mit der Plastination von Tieren wie «Artis» gelingt es, die Anatomie der vom Aussterben bedrohten Tierarten auch nach dem Tod für die Nachwelt zu erhalten und einer breiten Masse zugängig zu machen. Damit werden der Artenschutz- und der Tierschutzgedanke gefördert und gleichzeitig auf die beeindruckende Anatomie unter der Haut dieses nahen stammesgeschichtlichen Verwandten aufmerksam gemacht.

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