Perle Afrikas
22. November 2009
Der Name Perle Afrikas ist der Titel eines sehr schönen Bildbandes, der unter anderem sich auch großzügig mit Gorillas, genauer gesagt den Berggorillas in Uganda beschäftigt. Neben den Kapitel zu den Berggorillas gibt es auch Willkommen in Uganda, das sich generell mit Land & Leute beschäftigt, Der Ruwenzori ist anders, dem beeindruckenden Gebirge und Zu Besuch in der Wildnis, eine Safari.

Der Hauptaugenmerk liegt natürlich hier auf dem Kapitel zu den Berggorillas Uganda. Eingangs erhält man eine eine informative und leicht verständliche Einführung mit vielen Zahlen und Fakten der aktuellen (Januar 2009) Situation der Berggorillas. Ihre Entdeckung, ihre Klassifizierung und die Entwicklung der letzten Jahre, speziell was ihre Wahrnehmung durch die Menschen angeht und was diese heute für die Region und Menschen in Uganda bedeuten.

Des Weiteren gibt es auch einen Auszug der persönlichen Erlebnisse während der Safari zu den Berggorillas und entsprechender Eindrücke. Es wird sehr schön beschrieben welch anstrengendes aber letztendlich auch wahnsinnig schönes Erlebnis es sein muss die Tiere in freier Wildbahn erleben zu dürfen. Die Faszination die man ohnehin schon hat, wird durch den realen Kontakt ins unermessliche gesteigert und es wirkt schon fast wie eine reine Euphorisierung. Vergleichbares gibt es wohl außerhalb dieses natürlichen Lebensraum nicht wirklich, man kann nur vermuten wie es sich anfühlen mag.

Viele schöne und großzügige Fotografien sind das Highlight schlechthin, ob Detailaufnahmen oder weitläufige mit vielen Impressionen der Umgebung, geben einen einen guten Eindruck des Lebensraums der Berggorillas. Sehr spannend sind auch die Aufnahmen die die Gesichtszüge der Berggorillas zeigen. Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und diese studiert, wird man erkennen wie ähnlich uns diese faszinierenden Tiere wirklich sind. Man erkennt Emotionen und glaubt schon fast diese zu verstehen, wenn man sie im Kontext der Situation setzt.

Wer sich für Gorillas begeistert oder einfach ein wenig mehr über diese tollen Tiere erfahren möchte und vieles darüber hinaus, speziell zu Uganda und seiner Natur, sollte sich dieses Buch gönnen. Denn neben dem Inhalt ist auch dieses schöne gebundene Werk seinen Preis zu 100 Prozent wert!
Weitere Informationen zum Buch und Kaufmöglichkeit.
- Gebunden: 208 Seiten
- Verlag: Tipp 4 Medienproduktion; Auflage: 1. Aufl. (1. Juli 2009)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3981294408
- ISBN-13: 978-3981294408
- Preis: 39,90 EUR
- Amazon Direktlink
DFGFI Gorilla eNews September 2009
16. September 2009
Überblick der Schlagzeilen:
- Death of the Silverback Titus
- New Gorilla Infant
- Gorilla Trek Donated, Benefits Fossey Fund
- Special Events in Atlanta
- New Gorilla Greeting Cards Available
- Follow Us On Twitter
- DFGFI Membership Match
Titus mit 35 Jahren gestorben
15. September 2009
Er war auch bekannt als der König der Gorillas, der 35-jährige Silberrücken Titus aus Ruanda. 20min.ch berichtet heute: Der wohl bekannteste Berggorilla der Welt ist tot. Der Silberrücken Titus, der «König der Gorillas», starb im Alter von 35 Jahren an Altersschwäche.

Bild: AFP
Gorilla wird Frechdachs
14. September 2009
Die Onlineausgabe der Bildzeitung berichtet heute über den Nachwuchs von Gana und seiner prächtigen Entwicklung, denn zumindest scheint er sehr viel Lebensfreude in sich zu haben: Oh, oh – jetzt gibt’s Schimpfe von der Affen-Mama! Mit erhobenem Zeigefinger ermahnt Gorilla-Dame Gana (10) im Zoo Münster (NRW) den zweijährigen Thabo. Der freche Gorilla-Lümmel hatte Ganas sechs Wochen alte Tochter Claudia mit Stroh beworfen.

vektorischer Gorilla
7. September 2009
Gorilla aus der Reihe The Animals von Nacho Gil.
politischer Sex
5. September 2009
Tja auch in der Tierwelt geht es wohl nicht ohne Politik, geschweige denn ohne Sex. So haben nun Forscher nach einer dreijährigen Studie herausgefunden das unter anderem auch Gorilla Weibchen für ihre politischen Ziel Sex einsetzen.
So berichtet der standard.at heute: Von unseren allernächsten Verwandten – Schimpansen und Bonobos – ist schon länger bekannt, dass Sex für sie eine politische Komponente hat. Bonobos pflegen ihn in allen Spielarten, um Stress abzubauen und die Bindungen innerhalb der Gruppe zu stärken. Und im etwas aggressiveren Schimpansen-Umfeld paaren sich Weibchen auch außerhalb der Brunft oder sogar während der Schwangerschaft, um Verbündete zu gewinnen – nicht zuletzt auch um zu verhindern, dass ihre Jungen getötet werden: Promiskuität wiegt jedes Männchen in dem Irrglauben, es könnte der Vater sein.
Das heutige Bild der Menschenaffen
5. September 2009
Zum Glück hat sich in den letzten Jahrzehnten die Sicht auf die Menschenaffen zum positivem geändert und das damalige Monster, das bereits im ersten King Kong Film dennoch Gefühle zeigen durfte, ist heute endlich akzeptiert und wird respektiert.
Ein entsprechend ausführlichen und schönen Artikel dazu kann man heute in der WELT ONLINE lesen: Kurz vor Weihnachten 1956 bekommt der Columbus Zoo in Ohio ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Es ist schwarz, haarig und wiegt gerade mal eineinhalb Kilo: “Colo”, das erste in einem Zoo geborene Gorillababy, erblickt das Licht der Welt. Da ihre Mutter das Junge ablehnt, wird es von den Tierpflegern wie ein menschliches Kind mit der Flasche aufgezogen. Heute wiegt Colo etwa 90 Kilo, zählt 23 Nachkommen und ist mit 52 Jahren das älteste in Gefangenschaft lebende Gorillaweibchen weltweit. Ob Colo wohl weiß, wie sich die Sicht der Menschen auf sie und ihre Kollegen, die Schimpansen, Orang-Utans und Bonobos, im Laufe ihres langen Lebens verändert hat? Zu Colos Geburt dachten viele Menschen in der westlichen Welt beim Wort “Gorilla” noch an das brüllende, wilde und furchterregende Wesen, das sie aus Filmen wie “King Kong” kannten. Hartnäckig hatte sich dieses Bild seit Mitte des 19. Jahrhunderts gehalten, einer Zeit, zu der europäische Naturforscher zum ersten Mal von Gorillas berichteten.
Gorilla Artis ist nun ein Tierplastinat
4. September 2009
Lang ist es her, als das damals 19-jährige Gorilla Artis aus dem Hannover Zoo, zur EXPO ertrank. Jetzt wurde ihm die letzte Ehre erwiesen im Auftrag der Wissenschaft. Artis ist nun ein Teil der imposanten Ausstelungsreihe Körperwelten von Gunther von Hagen.
So berichtet Nachrichten.ch heute: … Dieses imposante Tierplastinat ist ein Highlight der Ausstellung und eines der beeindruckendsten Präparate, das Gunther von Hagens geschaffen hat. Der Gorilla «Artis» gehört zur Art des westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla). Der Silberrücken ist ein ausgewachsenes Männchen, 200 kg schwer, 1,85 m gross, mit einem Brustum-fang von 1,55 m und einer Spannweite der Arme von 2,40 m. Mit der Plastination von Tieren wie «Artis» gelingt es, die Anatomie der vom Aussterben bedrohten Tierarten auch nach dem Tod für die Nachwelt zu erhalten und einer breiten Masse zugängig zu machen. Damit werden der Artenschutz- und der Tierschutzgedanke gefördert und gleichzeitig auf die beeindruckende Anatomie unter der Haut dieses nahen stammesgeschichtlichen Verwandten aufmerksam gemacht.
Video: Year of the Gorilla
31. August 2009
climbing.de berichtet heute über die Diplomarbeit des Designstudenten Ingo Walde, Year of the Gorilla. Der Animationsfilm ist eine sehr schöne illustrierte und animierte Kreation, der gleichzeitig als Dokumentarfilm zur Situation der Gorillas weltweit entwickelt worden ist.
WWF – YEAR OF THE GORILLA from einmalich.com //Ingo Walde on Vimeo.
Ein entsprechendes Making-Of kann man sich auf der Projekt-Homepage ebenfalls anschauen.
Yana Wernicke geht nach Kamerum
28. August 2009
Eine 19-jährige Abiturientin aus Mannheim geht für drei Monate nach Kamerum, Yana Wernicke wird dort im Limbe Wildlife Centre sich hauptsächlich im Waisenhaus um die seltenen Cross-River-Gorillas kümmern.

© arenddehaas unter CC SA 3.0
So berichtet der Wiesbadener Kurier: “Gorillas im Nebel”: Der Film nach dem Buch der berühmten amerikanischen Verhaltensforscherin Dian Fossey, die viele Jahre bei “ihren” Berggorillas in den Vulkanbergen Ruandas verbrachte, hat das Bild von den bedrohten Menschenaffen geprägt. Auch Yana Wernicke, Abiturientin aus Massenheim, hat ihn gesehen. Und wird nun selber für drei Monate nach Afrika zu den Gorillas gehen. Wenngleich nicht auf Fosseys Spuren in Ruanda, sondern nach Kamerum, wo das “Limbe Wildlife Centre” ein Waisenhaus für Gorillas (besonders die seltenen Cross-River-Gorillas) und andere Wildtiere unterhält.
